Anästhesie und klinische Forschung

Anästhesie und klinische Forschung
Offener Zugang

ISSN: 2155-6148

Abstrakt

Anästhesiemanagement bei doppeltem Vorhofseptumdefekt mit mittelschwerer pulmonaler Hypertonie Notfallkaiserschnitt

Balbir Kumar, Sumit Soni und Anudeep Jafra

Der Vorhofseptumdefekt (ASD) ist eine häufige angeborene Herzkrankheit bei Erwachsenen. Die meisten Fälle werden im Kindesalter entdeckt, wohingegen nur wenige unerkannt das Erwachsenenalter erreichen. Es handelt sich dabei um die häufigste angeborene Herzschädigung bei Mädchen im gebärfähigen Alter. Der ASD führt je nach Größe und Lage des ASD, Flussrichtung des Shunts und hämodynamischen Veränderungen zu unterschiedlichen Komplikationen. Die pulmonalarterielle Hypertonie ist eine solche Komplikation, die durch den starken Blutfluss durch die Pulmonalarterie infolge eines Shunts von links nach rechts entsteht. Pulmonalarterienhypertonie ist definiert als ein mittlerer pulmonalarterieller Druck von über 25 mmHg im Ruhezustand oder über 30 mmHg bei körperlicher Belastung. Wir berichteten über einen Fall eines doppelten ASD der Größe 10 mm und 5 mm mit mittelschwerer pulmonalarterieller Hypertonie, bei dem wegen mekoniumverfärbter Flüssigkeit ein Notkaiserschnitt durchgeführt wurde. Unter Einhaltung aller aseptischen Vorsichtsmaßnahmen wurde in sitzender Position mithilfe der Loss of Resistance-Technik ein Epiduralkatheter auf Höhe L3-4 platziert und anschließend auf derselben Höhe mit einer 26G-Nadel eine Spinalanästhesie durchgeführt. Insgesamt wurden 2,5 ml Medikamente in die Spinalanästhesie gegeben, darunter 2 ml Bupivacain (stark) und 0,5 ml Fentanyl. Der Patient wurde erfolgreich unter regionaler (Epidural- mit niedrig dosierter Spinalanästhesie) Anästhesie behandelt, ohne dass es zu Komplikationen kam. Während der Anästhesie bestand unser Hauptziel darin, Komplikationen wie Hypotonie, Hypoxie, Hyperkapnie, Shunt-Umkehr und Flüssigkeitsüberladung zu verhindern und den systemischen pulmonalen Gefäßwiderstand aufrechtzuerhalten. Denn diese Komplikationen wirken sich bei Herzpatienten negativ auf den Ausgang aus.

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