Zeitschrift für klinische und experimentelle Ophthalmologie

Zeitschrift für klinische und experimentelle Ophthalmologie
Offener Zugang

ISSN: 2155-9570

Abstrakt

Hängen Merkmale des Metabolischen Syndroms mit der Makuladicke bei Personen ohne Diabetes mellitus zusammen?

KM Gooding, AC Shore, H von Lany, R Ling, M Mitra, CI Ball, D Mawson und JE Tooke

Hintergrund: Makulopathie ist ein häufiges Merkmal bei der Diagnose von Typ-2-Diabetes. Es ist jedoch nicht bekannt, ob eine Verdickung der Makula, ein mögliches präklinisches Anzeichen für ein Makulaödem, auch bei Personen mit Risikofaktoren für Diabetes auftritt.
Zweck: Untersuchung, ob die Makuladicke bei Personen mit Merkmalen des Metabolischen Syndroms, nämlich Taillenumfang, Blutdruck und Nüchternblutzuckerwerten von Triglyceriden, HDL-Cholesterin und Glukose bei Nicht-Diabetikern, erhöht ist.
Methoden: Es wurden 50 Nicht-Diabetiker kaukasischer Herkunft rekrutiert (25 Männer, Altersspanne: 26-78 Jahre, BMI-Bereich: 20-46 kg/m2 ) . Die Makuladicke, unterteilt in Fovea und den inneren und äußeren temporalen, nasalen, oberen und unteren Quadranten, wurde mithilfe optischer Kohärenztomographie beurteilt. Weitere Beurteilungen umfassten: arterieller Blutdruck, Nüchternblutzucker und Lipidprofil (einschließlich Triglyceride und HDL-Cholesterin), BMI und Taillenumfang. Merkmale des metabolischen Syndroms wurden kollektiv in ein erzwungenes Regressionsmodell eingegeben, um ihre Beziehung zur Dicke in den Makulaunterteilungen zu untersuchen.
Ergebnisse: Die Dicke der Fovea lag bei allen Teilnehmern im normalen Bereich. Merkmale des metabolischen Syndroms waren nicht kollektiv mit der Makuladicke verbunden. Der mittlere arterielle Blutdruck (MAP) war jedoch unabhängig mit der Makuladicke in allen Regionen (standardisiertes Beta > 0,381, p < 0,05) verbunden, mit Ausnahme des äußeren Nasenquadranten (standardisiertes Beta = 0,346, p = 0,071) und einer vaskulären Fovearegion (standardisiertes Beta = 0,105, p = 0,591).
Schlussfolgerungen: MAP ist unabhängig von anderen Merkmalen des metabolischen Syndroms mit der Dicke in den inneren und äußeren Quadranten der Makula verbunden. Um diese Beziehung vollständig aufzuklären, sind weitere Untersuchungen erforderlich. Mögliche Erklärungen sind jedoch eine veränderte Druckautoregulation (druck- oder metabolisch bedingt) und eine mikrovaskuläre Verdünnung.

Haftungsausschluss: Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Tools der künstlichen Intelligenz übersetzt und wurde noch nicht überprüft oder verifiziert.
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