ISSN: 2161-1068
Isabela Gama Sardella, Ana Carla de Paulo Mulinari, Leila de Souza Fonseca und Maria Helena Féres Saad
Mycobacterium tuberculosis-spezifische Antigene (Ag) wären von großem Wert bei der Entwicklung eines immundiagnostischen Tests für Tuberkulose (TB), jedoch kann die heterogene Erkennung von Ag-Epitopen beim Menschen zu Spezifitätsunterschieden im Test führen. In dieser Arbeit haben wir die Konstruktion von zwei Fusionsproteinen auf der Basis von zwei Peptiden aus MPT-64, die MT-10 Ag stören, F1-MT10.3 (1M-40S):CE15 (173G-187A):MT10.3 (41S-96) und F2-MT10.3 (1M-40S):MPT64 (91L-205A):MT10.3 (41S-96), und ihre potenzielle Immunreaktivität in TB-Seren beschrieben. Diese Fusionsgene wurden in einen Expressionsvektor geklont, in E. coli eingefügt und ihre Proteine wurden exprimiert und gereinigt. Mithilfe der ELISA-Technik wurden gereinigte fusionierte Proteine und einzelne vollständige Antigene in Seren von Personen mit diagnostizierter Lungentuberkulose (TB) und Kontrollpersonen mit anderen Lungenerkrankungen auf IgA, IgM und IgG untersucht. Die F1-Konstruktion erzeugte ein neues Peptid und F2 erzeugte zwei modifizierte Peptide im Vergleich zu den einzelnen vollständigen Proteinen. Bei Tests der menschlichen Tuberkulose-Seren wurden die Konstruktionen von allen Antikörpertypen erkannt, die besten Ergebnisse wurden jedoch mit ELISA-IgA erzielt, das vor allem F2 (66,7 %) und F1 (58,3 %) erkannte, gefolgt von den vollständigen Einzelantigenen MT10.3 (41,7 %) und MPT64 (16,7 %) mit der höchsten Spezifität (95,5 %), die bis dahin unbemerkt geblieben waren. Die Reaktivität von IgG-F1 und IgM-F2 zeigte eine höhere UAC als die vollständigen MT10.2 und MPT64. Die Daten zeigten die Realisierbarkeit der Konstruktionen und die Nützlichkeit der Molekülmodifikation zur Erzielung einer potentiellen Verbesserung der Immunreaktivität, was eine weitere immunologische Charakterisierung verdient.