ISSN: 2155-6148
Manish Jain, Subham Garg, Bhawana Rastogi, Vijendrapal Singh, Kumkum Gupta und Vaibhav Tiwari
Hintergrund: Laryngoskopie und endotracheale Intubation gehen häufig mit Bluthochdruck, Tachykardie und einem Anstieg der Katecholaminkonzentrationen im Plasma einher. Die vorliegende Studie wurde durchgeführt, um die hämodynamische Reaktion während endotrachealer Intubation zu vergleichen, die entweder mit Lightwand oder direkter Laryngoskopie durchgeführt wurde.
Methode und Patienten: Siebzig erwachsene Patienten beiderlei Geschlechts mit Einwilligung der ASA I oder II im Alter von 18 bis 58 Jahren, bei denen zwischen September 2011 und März 2013 elektive Operationen geplant waren, wurden anhand versiegelter Umschläge nach dem Zufallsprinzip in zwei Gruppen zu je 35 Patienten aufgeteilt. Die Patienten der Gruppe LWI wurden mit einem beleuchteten Mandrin (Lightwand, GE) intubiert und die Patienten der Gruppe DLI mit einem direkten Laryngoskop (Macintosh). Alle Patienten mit systemischer Hypertonie und kardiopulmonalen Erkrankungen in der Vorgeschichte, Leber-, Nieren- oder endokrinen Erkrankungen, schwierigen Atemwegen oder MP Grad III und IV, einer Vorgeschichte früherer schwieriger endokriner Intubation oder Patienten, bei denen mehr als 30 Sekunden oder mehr als ein Intubationsversuch erforderlich waren, wurden ausgeschlossen. Die Narkoseeinleitungstechnik wurde standardisiert. Die hämodynamischen Parameter Herzfrequenz, Blutdruck und EKG wurden zu Beginn, nach der Induktion, nach der endokrinen Intubation und dann in regelmäßigen Abständen von 1 Minute für 5 Minuten nach der endokrinen Intubation aufgezeichnet. Die Intubationszeit wurde mit einer Stoppuhr aufgezeichnet.
Ergebnisse: Es gab keinen signifikanten Unterschied im demografischen Profil hinsichtlich der Veränderungen des Blutdrucks und der Herzfrequenz während der Laryngoskopie und nach der endotrachealen Intubation zwischen den Gruppen. Auch Dysphasie, Heiserkeit und Halsschmerzen nach der Intubation waren zwischen den Gruppen vergleichbar.
Schlussfolgerung: Die Auswirkungen der Lightwand-Technik auf die hämodynamische Reaktion auf die endotracheale Intubation waren denen der direkten Laryngoskopie ähnlich.