Anästhesie und klinische Forschung

Anästhesie und klinische Forschung
Offener Zugang

ISSN: 2155-6148

Abstrakt

Vergleich der hämodynamischen Reaktionen auf die orotracheale Intubation durch ein flexibles faseroptisches Bronchoskop, ein McCoy-Laryngoskop und Airtraq in Gegenwart eines starren Halskragens bei traumatischen Halswirbelverletzungen

Sidhdharth Sharma, Ritika Aggarwal und Shobha Purohit

Hintergrund: Die orotracheale Intubation kann zu einer übertriebenen hämodynamischen Reaktion führen. Bei instabiler Halswirbelsäule kann das Anlegen einer starren Halskrause zur Ruhigstellung der Halswirbelsäule zur Vermeidung neurologischer Verletzungen die laryngoskopische Sicht beeinträchtigen. Ziel unserer Studie war es, die hämodynamischen Reaktionen auf die Intubation mit einem flexiblen faseroptischen Bronchoskop (FOB), einem McCoy-Laryngoskop und einem Airtraq bei Patienten zu analogisieren, die unter Vollnarkose operiert werden, wobei bei traumatischen Halswirbelsäulenverletzungen eine starre Halskrause verwendet wird, die die Stabilität der Halswirbelsäule simuliert.

Methode: Neunzig Patienten im Alter von 20–50 Jahren, Klasse I II der American Society of Anesthesiologists, die für eine Operation unter Vollnarkose vorgesehen waren, wurden nach dem für die Intubation verwendeten Hilfsmittel nach dem Zufallsprinzip in drei Gruppen aufgeteilt: Gruppe A (flexibles FOB), Gruppe B (McCoy-Laryngoskop) und Gruppe C (Airtraq). Systolischer Blutdruck, diastolischer Blutdruck, mittlerer arterieller Blutdruck und Herzfrequenz (HR) wurden zu Beginn, nach der Induktion und kurz nach einer Minute, drei Minuten und fünf Minuten nach der Intubation aufgezeichnet.

Statistische Analyse: Die kategorialen Daten wurden mit dem Chi-Quadrat-Test verglichen und ein P-Wert <0,05 wurde als statistisch signifikant eingestuft. Um die quantitativen Daten zu vergleichen, wurde ein parametrischer Test (ungepaarter t-Test) durchgeführt.

Ergebnisse: Der Unterschied im mittleren arteriellen Druck mit MC Coy, Airtraq und faseroptischem Bronchoskop war eine Minute, drei Minuten und fünf Minuten nach der Intubation signifikant. Ebenso gab es einen signifikanten Unterschied in der Herzfrequenz bei der Intubation mit MC Coy, Airtraq und faseroptischem Bronchoskop. Die mittlere Intubationsdauer betrug (40 ± 7,28 Sekunden) in der faseroptischen Gruppe, was im Vergleich zu MC Coy (27,3 ± 4,47 Sekunden) und Airtraq (25,2 ± 5,11 Sekunden) statistisch signifikant war.

Schlussfolgerung: Airtraq eignet sich besser als Hilfsmittel für die orotracheale Intubation bei traumatischen Halswirbelverletzungen mit starrem Kragen, da es im Vergleich zu Fiberoptik und MC Coy weniger Zeit in Anspruch nimmt und eine stabile Hämodynamik bietet.

Haftungsausschluss: Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Tools der künstlichen Intelligenz übersetzt und wurde noch nicht überprüft oder verifiziert.
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