ISSN: 2155-6148
Takuro Sanuki, Hiroki Son, Shingo Sugioka, Naoe Komi, Motoko Hirokane, Naotaka Kishimoto, Yoshiko Mastuda und Junichiro Kotani
Zweck: Die vorliegende Studie verglich die konventionelle Methode (ohne Hilfsmittel) und drei verschiedene Hilfsmittel-gestützte Methoden (ein Metallmandrin, ein kleiner Trachealtubus und ein kombinierter Einführbesteck) hinsichtlich der für das Einführen der flexiblen verstärkten Larynxmaske (FLMA) benötigten Zeit. Wir befragten die Teilnehmer auch nach ihrer Meinung zur Leichtigkeit des Einführens der FLMA mit jeder Methode.
Methoden: Dreißig Zahnmedizinstudenten setzten die FLMA mit jeder Methode in eine Puppe ein und die zum Einsetzen benötigte Zeit wurde gemessen. Die Probanden wurden gebeten, die Leichtigkeit des Einsetzens mit jeder Methode anhand einer 100-mm-visuellen Analogskala (VAS; von 0 mm = extrem einfach bis 100 mm = extrem schwierig) zu bewerten.
Ergebnisse: Die Einführzeit war mit dem kleinen Trachealtubus im Vergleich zur konventionellen Methode signifikant kürzer. Die Einführzeiten bei der metallmandringestützten Einfügung und der kombinierten einführhilfegestützten Einfügung unterschieden sich jedoch nicht signifikant von der konventionellen Methode. In Bezug auf die Leichtigkeit der Einfügung, bewertet mit der 100-mm-VAS, bewerteten die Zahnmedizinstudenten die trachealtubusgestützte Einfügung und die kombinierte einführhilfegestützte Einfügung als signifikant einfacher und die metallmandringestützte Einfügung als signifikant schwieriger als die konventionelle Methode.
Schlussfolgerungen: Sowohl die Einführung mit einem kleinen Trachealtubus als auch die kombinierte Einführung mit einem Einführbesteck scheinen gegenüber der konventionellen Methode Vorteile zu bieten. Die Einführung mit einem kleinen Trachealtubus scheint insgesamt in Bezug auf Einfachheit und Einführungszeit günstiger zu sein.