Zeitschrift für klinische und experimentelle Ophthalmologie

Zeitschrift für klinische und experimentelle Ophthalmologie
Offener Zugang

ISSN: 2155-9570

Abstrakt

Vergleich der nichtstufigen (vollständigen) versus zweistufigen Baerveldt-Kammerwasser-Shunt-Implantation bei Patienten mit fortgeschrittenem Glaukom

Sahar Bedrood, Vikas Chopra, Tarek Alasil, Christine Lin, Laurie Dustin, Rohit Varma und Brian Francis

Zweck: Vergleich der Kontrolle des Augeninnendrucks (IOD) und der Komplikationen im Zusammenhang mit der nicht stufenweisen, vollständigen Baerveldt-Implantation (CBVI) vs. der zweistufigen Baerveldt-Implantation (SBVI) bei Patienten mit fortgeschrittenem Glaukom.
Design: Retrospektive, vergleichende, parallele Interventionsstudie.
Probanden: 67 Augen, die einer CBVI unterzogen wurden, wurden mit 66 Augen verglichen, die einer SBVI unterzogen wurden, basierend auf Glaukomdiagnose und Alter.
Methoden: Die Studie umfasste eine 24-monatige Nachuntersuchung von 67 Augen, die einer CBVI mit temporärer Ligatur unterzogen wurden, vs. 66 Augen, die einer SBVI wegen fortgeschrittenem Glaukom unterzogen wurden.
Hauptergebnisparameter: Kriterium für den Operationserfolg war eine Senkung des Augeninnendrucks um mindestens 20 % vom Ausgangswert mit einem postoperativen Augeninnendruck von 6 mmHg auf 21 mmHg bei zwei oder mehr aufeinanderfolgenden Messungen mit oder ohne Einsatz von Glaukommedikamenten und ohne Verlust der Lichtwahrnehmung oder Notwendigkeit weiterer chirurgischer Eingriffe aufgrund von Komplikationen oder hohem Augeninnendruck.
Ergebnisse: In die Analyse wurden 67 Augen von 67 Patienten einbezogen, die sich einer CBVI unterzogen, und 66 Augen von 66 Patienten, die eine SBVI erhielten. Nach der CBVI betrug die kumulative Erfolgswahrscheinlichkeit gemäß der Kaplan-Meier-Lebenstabellenanalyse 72 % und 68 % nach 12 bzw. 24 Monaten. Die kumulative Erfolgswahrscheinlichkeit in der SBVI-Gruppe betrug 82 % und 80 % nach 12 bzw. 24 Monaten (P=0,18). In der CBVI-Gruppe sank der mediane präoperative Augeninnendruck von 27,1 (± 11,9) mmHg auf 14,9 mmHg (± 7,2), und die Zahl der Augeninnendruck senkenden Medikamente wurde von drei auf eins reduziert. In der SBVI-Gruppe sank der mediane präoperative Augeninnendruck von 25,9 (± 9,5) mmHg auf 14,0 mmHg (± 5,1), und die Zahl der Medikamente wurde von vier auf zwei reduziert. Die Sehschärfe blieb innerhalb einer Snellen-Linie oder verbesserte sich bei 64 % der CBVI-Gruppe und 59 % der SBVI-Gruppe (P = 0,77). Hornhautödeme waren in beiden Gruppen die häufigste Komplikation, mit 25 % bzw. 32 % in der CBVI- und SBVI-Gruppe (P = 0,45). Hypotonie war die zweithäufigste Komplikation, 24 % bzw. 18 % in der CBVI- und SBVI-Gruppe (P=0,52).
Schlussfolgerungen: Die stufenweise und die vollständige BVI zeigten eine ähnliche Wirksamkeit und Komplikationsrate bei der chirurgischen Behandlung von fortgeschrittenem Glaukom.

Haftungsausschluss: Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Tools der künstlichen Intelligenz übersetzt und wurde noch nicht überprüft oder verifiziert.
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