Klinische und experimentelle Kardiologie

Klinische und experimentelle Kardiologie
Offener Zugang

ISSN: 2155-9880

Abstrakt

Koronararterien bei Herzerkrankungen im Kindesalter: Auswirkungen auf die Behandlung junger Erwachsener

Fernando Baraona, Anne Marie Valente, Prashob Porayette, Francesca Romana Pluchinotta und Stephen P. Sanders

Die Überlebenschancen von Patienten mit angeborenen Herzfehlern haben sich dramatisch verbessert. Viele werden sich später im Leben interventionellen Katheter- oder chirurgischen Eingriffen unterziehen müssen. Andere werden eine Arteriosklerose oder eine postoperative koronare Herzkrankheit entwickeln. Die Anatomie der Koronararterien bei Patienten mit angeborenen Herzfehlern unterscheidet sich erheblich von der des strukturell normalen Herzens. Dies hat Auswirkungen auf Diagnoseverfahren sowie Eingriffe. Der einzigartige epikardiale Verlauf, der bei einigen Defekten zu beobachten ist, kann die Interpretation von Koronarangiogrammen beeinträchtigen. Bei interventionellen Eingriffen, insbesondere an der Herzbasis, besteht das Risiko, ungewöhnlich platzierte Koronararterien zu verletzen, sodass die Anatomie der Koronararterien vor dem Eingriff gründlich abgegrenzt werden muss. In dieser Übersicht beschreiben wir die Varianten der Koronararterienanatomie und ihre Bedeutung für die interventionelle und chirurgische Behandlung sowie für plötzlichen Herztod während der späten Nachsorge bei verschiedenen Arten angeborener Herzfehler, darunter: Fallot-Tetralogie, Truncus arteriosus, Transposition der großen Arterien, Doppelausgang des rechten Ventrikels, angeborene korrigierte Transposition der großen Arterien und Defekte mit funktionell nur einem Ventrikel. Wir besprechen auch die Koronaranomalien, die beim Kawasaki-Syndrom auftreten.

Haftungsausschluss: Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Tools der künstlichen Intelligenz übersetzt und wurde noch nicht überprüft oder verifiziert.
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