ISSN: 2155-6148
Kenichi Satoh DDS, Hitoshi Miura, Miho Kumagai, Masahito Satoh, Akiyoshi Kuji und Shigeharu Joh
Ziel: Bei intravenöser Sedierung wird endtidales Kohlendioxid (ETCO2) üblicherweise mit einer Nasenkanüle oder einer Mund-Nasen-Kanüle gemessen. Wir verglichen die Messgenauigkeit von ETCO2 zwischen diesen beiden Geräten und TC-CO2 und beurteilten, welches Gerät bei der intravenösen Sedierung von Freiwilligen nützlicher ist.
Methoden: Acht männliche Freiwillige im Alter von 25 bis 35 Jahren wurden in dieser verblindeten Beobachtungsstudie einer einzelnen Institution untersucht. Nachdem sie 5 Minuten lang ohne zusätzlichen Sauerstoff ruhig gelegen hatten, erhielten die Freiwilligen 15 Minuten lang zusätzlichen Sauerstoff über jedes Gerät mit einer Durchflussrate von 3 l/min. Anschließend wurde Midazolam (0,05 mg/kg) intravenös injiziert, 30 Minuten später wurde Flumazenil (20 mg) injiziert und die ETCO2- und TC-CO2-Wellenform aufgezeichnet.
Ergebnisse: Die Unterschiede zwischen ETCO2 und TC-CO2 nahmen nach der Midazolam-Injektion signifikant zu und nach der Flumazenil-Injektion ab. Der Unterschied zwischen ETCO2 und TC-CO2 bei Verwendung der Nasenkanüle war größer als bei Verwendung der Mund-Nasen-Kanüle. Der mittlere Unterschied zwischen TC-CO2 und ETCO2 lag nach der Midazolam-Injektion mit einer Nasenmaske zwischen 3 und 9 mmHg, und der mittlere Unterschied lag nach der Midazolam-Injektion mit einer Mund-Nasen-Kanüle zwischen 3 und 6 mmHg.
Schlussfolgerungen: Der Unterschied zwischen ETCO2 und TC-CO2 gegenüber TC-CO2 lag im klinisch akzeptablen Bereich. Sowohl die Nasen- als auch die Mund-Nasen-Kanüle waren für die ETCO2-Messung mit zusätzlichem Sauerstoff mittels jedes Geräts bei einer Flussrate von 3 l/min während der intravenösen Sedierung bei Freiwilligen geeignet.