Heil- und Aromapflanzen

Heil- und Aromapflanzen
Offener Zugang

ISSN: 2167-0412

Abstrakt

In-vitro-Produktion von Silymarin aus Silybum marianum L.

Fayha M. Al-Hawamdeh, Rida A. Shibli1 und Tamara S. Al-Qudah

Silybum marianum L. ist eine wilde Heilpflanze aus Jordanien. Sie wird aufgrund ihres hohen Silymaringehalts häufig in der Volksmedizin verwendet. Die In-vitro-Produktion von Silymarin wurde mit verschiedenen Konzentrationen (0,0, 0,4, 1,0, 1,6 oder 2,0 mg/l) von Wachstumsregulatoren (6-Furfurylaminopurin (Kinetin), 6-Benzylaminopurin (BA) oder 6-(gamma,gamma-Dimethylallylamino)purin (2ip)) und verschiedenen Konzentrationen (15, 30,45,60 mg/l) von Kohlenstoffquellen (Glucose, Fructose und Saccharose) erprobt. Zur Identifizierung der Silymarinkomponenten wurde eine HPLC-Analyse (Hochleistungsflüssigchromatographie) verwendet. In vitro gezüchtetes S. marianum auf MS-Medium (Murashige und Skoo 1962), ergänzt mit (1,6 mg/l) Kinetin und (0,1 mg/l) 1-Naphthalinessigsäure (NAA), ergab den höchsten Silymarin-Gehalt von (0,84 %) Silybin und (0,49 %) Silydanin im Vergleich zu Kulturen, die auf hormonfreiem MS-Medium gezüchtet wurden, das (0,36 %) Silybin und (0,30 %) Silydanin enthielt. In vitro gezüchtetes S. marianum auf MS-Medium, ergänzt mit (2,0 mg/l) BA und 0,1 mg/l NAA, ergab (0,67 %) Silybin und (0,37 %) Silydanin, während MS-Medium, ergänzt mit (1,0 mg/l) 2iP, (0,72 %) Silybin und (0,24 %) Silydanin ergab. Ansonsten lieferten die in vivo (wild) gewachsenen Triebe von S. marianum (1,07 %) Silybin und (0,46 %) Sildyanin. Unter den Kohlenstoffquellen lieferte Glucose (45 g/l) (1,63 %) Silymarin. Die Ergebnisse zeigten, dass in vitro gewachsene Kulturen für die Silymarinproduktion von großem Nutzen sind.

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