Anästhesie und klinische Forschung

Anästhesie und klinische Forschung
Offener Zugang

ISSN: 2155-6148

Abstrakt

Intrathekales Dexmedetomidin: Sinnvoll oder nicht?

Sherif A. Abdelhamid und Mohamed H. El-lakany

Eine Spinalanästhesie wird häufig intraoperativ eingesetzt. Lokalanästhetika haben jedoch eine relativ kurze Wirkdauer. Um die postoperative Analgesie zu verlängern, werden verschiedene Adjuvantien eingesetzt.

Ziele: Bewertung der Rolle von Dexmedetomidin, das bei Operationen im Unterleib zu 0,5 % starkem Bupivacain intrathekal hinzugefügt wird. Probanden und Methoden: 62 Patienten wurden nach dem Zufallsprinzip in zwei Gruppen aufgeteilt. Gruppe (D) erhielt 3,5 ml 0,5 % hyperbares Bupivacain und 5 μg Dexmedetomidin in 0,5 ml konservierungsmittelfreier Kochsalzlösung intrathekal. Gruppe (P) erhielt 0,5 ml Kochsalzlösung, die zur gleichen Dosis 0,5 % starkem Bupivacain hinzugefügt wurde, und diente als Placebo.

Ergebnisse: In Gruppe (D) war im Vergleich zu Gruppe (P) signifikant weniger Zeit erforderlich, um das sensorische Niveau T8, die 2-Segment-Regression und Bromage 3 zu erreichen. In Gruppe (D) war im Vergleich zu Gruppe (P) signifikant mehr Zeit erforderlich, bis das erste Analgesiemittel erforderlich war. In Gruppe (D) war im Vergleich zu Gruppe (P) eine signifikant geringere Analgetikadosis erforderlich.

Schlussfolgerung: Die Verabreichung von Dexmedetomidin in einer Dosis von 5 μg führt zu einer früheren sensorischen und motorischen Blockade, einem geringeren postoperativen Analgetikabedarf und weniger Schüttelfrost bei Patienten nach Operationen im Unterleib unter intrathekaler Anästhesie ohne Sedierungseffekt oder neurologische Komplikationen.

Haftungsausschluss: Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Tools der künstlichen Intelligenz übersetzt und wurde noch nicht überprüft oder verifiziert.
Top