ISSN: 1948-5964
Subheet Kumar Jain, Arvind Sharma, Mohit Mahajan und Sankar R
Hintergrund der Studie: Das erworbene Immunschwächesyndrom (AIDS) ist eine schwere Erkrankung des Immunsystems, die durch das menschliche Immunschwächevirus (HIV) verursacht wird. Zidovudin (AZT) ist ein wirksames antiretrovirales Medikament gegen HIV. Aufgrund seiner geringen Bioverfügbarkeit (50-60 %) und der kurzen Eliminationshalbwertszeit (0,5-3 Stunden) ist eine häufige Verabreichung von Zidovudin erforderlich, was zu dosisabhängiger hämatologischer Toxizität führt. In der vorliegenden Studie wurde versucht, eine Formulierung mit verzögerter Freisetzung von AZT zu entwickeln, bei der das Poly(propyletherimin)-Dendrimer (PETIM) als Träger verwendet wurde.
Methoden: Der AZT-Dendrimer-Komplex wurde hergestellt und mittels Fourier-Transform-Infrarot-Analyse (FTIR) und Kernspinresonanzspektroskopie (NMR) untersucht. Die Einschlusseffizienz und die In-vitro-Studien zur Arzneimittelfreisetzung wurden mit der Dialysebeutelmethode durchgeführt. Hämolytische Toxizitäts-, Pharmakokinetik- und Bioverteilungsstudien wurden durchgeführt, um die Biosicherheit und die Eigenschaften der verzögerten Freisetzung der hergestellten Formulierung zu bewerten.
Ergebnisse und Schlussfolgerung: Die kumulative Menge an Zidovudin, die innerhalb einer Stunde aus der AZT-Dendrimer-Formulierung freigesetzt wurde, betrug 6,5 ± 0,3 % im Vergleich zu 95,8 ± 4,1 % aus der Kontrollmedikamentenlösung. Die Zidovudin-Freisetzung wurde mit dem Zidovudin-Dendrimer-Komplex auf bis zu 14 Stunden verlängert (94,3 ± 3,8 %). Die Ergebnisse der vorliegenden Untersuchung zeigten, dass PETIM-Dendrimer AZT wirksam einkapselt und als biologisch sicherer Träger für die anhaltende Verabreichung von Zidovudin verwendet werden kann.