Innere Medizin: Offener Zugang

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Offener Zugang

ISSN: 2165-8048

Abstrakt

Molekulare Typisierung mittels PCR-RFLP enthüllt Diversität umweltbedingter Mykobakterien, die das Buruli-Ulkus an der Elfenbeinküste in der Elfenbeinküste (Westafrika) verursachen.

Quinett Gregoire, Kakou Ngazoa E Solange, Aka Nguetta, Vakou Sabine, Coulibaly Ngolo David, Kouakou Helene, Sylla Aboubacar, Faye-Kette Hortense, Aoussi Serge, Dosso Mireille

Das Buruli-Ulkus ist eine vernachlässigte Hautkrankheit, die von Mycobacterium ulcerans (MU) verursacht wird und an der weltweit und insbesondere in afrikanischen Ländern jährlich 1.000 Menschen erkranken. Die Ausrottung des Buruli-Ulkus ist schwierig, da in den ländlichen Endemiegebieten eine frühzeitige Diagnose fehlt und die Krankheit im nationalen Gesundheitssystem unbekannt ist. In den ländlichen Feuchtgebieten und Sümpfen in Zentral- und Westafrika sind Kinder am stärksten betroffen. MU gehört zu den in der Umwelt Mycolacton produzierenden Mykobakterien (MPMs) und weist eine hohe genetische Diversität der zirkulierenden Stämme auf. Die Diagnose wurde mittels Kultur und Genomnachweis mittels Polymerase-Kettenreaktion (PCR) gestellt. Die PCR hat sich als Goldmethode zum Nachweis von MU in klinischen und Umweltproben erwiesen. Die MIRU-VNTR-Methode und der Restriktionsfragmentlängenpolymorphismus (RFLP) in Kombination mit MIRU-VNTR-Markern wurden zum Unterscheiden von Mykobakterien unterschiedlicher Quellen verwendet. Ziel dieser Studie war es, die molekulare Vielfalt verschiedener Mykobakterienquellen aus der Umwelt, Kulturstämmen und klinischen Proben durch kombinierte MIRU-VNTRTypisierung und RFLP zu untersuchen. Insgesamt 26 Proben (Wasser, Sediment, Mykobakterienstämme und Abstrich) von endemischen Standorten wurden zunächst durch IS2404- oder Ziehl-Neelsen-Färbung bestätigt. Die Proben wurden durch PCR-Typisierung auf 4 spezifische Marker (MIRU-1, VNTR6, VNTR19, ST-1) analysiert und die Amplicons wurden mit MspI-Restriktionsendonuklease verdaut und durch 3%ige Agarosegelelektrophorese für die PCR-RFLP-Analyse getrennt. Unsere Ergebnisse zeigten eine unterschiedliche Amplifikation durch VNTR-MIRU-Typisierung. Bei Umweltproben wurde für PCR-MIRU-1 eine geringe Amplifikation von 25 % festgestellt. Kulturstämme und klinische Proben wiesen Amplifikationsraten von 35,7 % bzw. 62,5 % auf. ST-1 war mit 71,4 % der beste amplifizierte Marker für Kulturstämme, während klinische Proben eine gute Amplifikationsrate von 62,5 % für alle Marker aufwiesen. Die PCR-RFLP-Profile klinischer Proben waren identisch, während Umwelt- und Mykobakterienstämme unterschiedliche PCR-RFLP-Profile zeigten. Wir haben einen PCR-RFLP-sensitiven, einfacheren und kostengünstigeren Ansatz entwickelt, um die Genotypisierung nichttuberkulöser Mykobakterien in endemischen Ländern für Umweltscreenings zu bestätigen. Wir schlagen eine Mutation in Wiederholungsloci der VNTR-MIRU-Sequenz und die Anpassung von Mykobakterien von der Umwelt an den Menschen vor. Diese Studie bestätigt die Zirkulation mehrerer Mykobakterien-Genotypen in der Elfenbeinküste.

Haftungsausschluss: Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Tools der künstlichen Intelligenz übersetzt und wurde noch nicht überprüft oder verifiziert.
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