Klinische und experimentelle Kardiologie

Klinische und experimentelle Kardiologie
Offener Zugang

ISSN: 2155-9880

Abstrakt

Nichtinvasive Bildgebung bei angeborenen Herzfehlern: Jüngste Innovationen in der transthorakalen Echokardiographie

Martin Koestenberger, Mark K. Friedberg, William Ravekes, Eirik Nestaas und Georg Hansmann

Die transthorakale Echokardiographie (TTE) ist ein wichtiges Instrument zur Diagnose und Nachsorge von Patienten mit angeborenem Herzfehler (CHD). Der angemessene Einsatz der TTE kann den Bedarf an invasiveren und komplexeren Modalitäten wie Herzkatheterisierung und kardialer Magnetresonanztomographie verringern. Zur Beurteilung der systolischen und diastolischen Ventrikelfunktion wurden neue echokardiographische Techniken entwickelt: Gewebe-Doppler-Bildgebung, Gewebe-Tracking, Dehnungs- und Dehnungsratenbildgebung, Vektorgeschwindigkeitsbildgebung (VVI), Myokardleistungsindex, Myokardbeschleunigung während isovolumetrischer Kontraktion (IVA), Verhältnis von systolischer zu diastolischer Dauer (S/D-Verhältnis) und andere Messungen der systolischen rechtsventrikulären (RV) Funktion wie die systolische Exkursion der Trikuspidalebene (TAPSE). Diese Modalitäten können sich zu wertvollen Indikatoren für die Ventrikelleistung, Compliance und Krankheitsprogression entwickeln, mit der Einschränkung der Vorlastabhängigkeit der gemessenen Variablen. Darüber hinaus ist die dreidimensionale (3D) Echokardiographie zur Beurteilung der Herzanatomie, der Klappenfunktion, der Geräteposition, der Ventrikelvolumina und der Auswurffraktion in die klinische Routineversorgung integriert. In dieser Übersicht diskutieren wir den potenziellen Nutzen und die Grenzen dieser neuen echokardiographischen Techniken bei Patienten mit angeborenem Herzfehler. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der echokardiographischen Beurteilung der Funktion des rechten Ventrikels (RV) mittels Gewebedopplerbildgebung, Gewebeverfolgung und dreidimensionaler Bildgebung bei Erkrankungen, die mit erhöhtem rechtsventrikulärem Volumen oder erhöhter Druckbelastung einhergehen.

Haftungsausschluss: Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Tools der künstlichen Intelligenz übersetzt und wurde noch nicht überprüft oder verifiziert.
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