Anästhesie und klinische Forschung

Anästhesie und klinische Forschung
Offener Zugang

ISSN: 2155-6148

Abstrakt

Optimiertes Anästhesie- und Analgesieschema für die roboterassistierte kolorektale Chirurgie

Lars PH Andersen, Egon G. Hansen, Ismail Gögenur und Jacob Rosenberg

Die roboterassistierte Chirurgie wurde vor Kurzem für kolorektale Eingriffe eingeführt. Zur roboterassistierten kolorektalen Chirurgie wurden bisher nur wenige randomisierte Studien mit geringer Aussagekraft durchgeführt, die gleich gute kurzfristige Operationsergebnisse zeigten. Die roboterassistierte Chirurgie bietet bestimmte technische Vorteile; Studien haben jedoch eine längere Operationszeit und höhere wirtschaftliche Kosten im Vergleich zur offenen oder laparoskopischen kolorektalen Chirurgie dokumentiert. Bislang gibt es keine randomisierten Studien, Kohortenstudien oder Fallserien, die die Ergebnisse im Zusammenhang mit Anästhesie oder Analgesie bei roboterassistierter kolorektaler Chirurgie untersucht haben. Erfahrungen und übertragbare Erkenntnisse aus der Laparoskopie und anderen Bereichen der roboterassistierten kolorektalen Chirurgie wie Urologie und Gynäkologie können bei der Einführung dieser neuen Technik wertvolle Informationen liefern. Dieser Bericht bietet einen Überblick über die anästhesiologischen Herausforderungen bei roboterassistierter kolorektaler Chirurgie. Darüber hinaus werden klinische Empfehlungen in Bezug auf Patientenvorbereitung, Patientensicherheit, Anästhesie und postoperative Schmerzbehandlung gegeben.

In dieser Übersicht wird eine vollständige intravenöse Anästhesie empfohlen, einschließlich Propofol und ultraschnell wirkender Opioide. Darüber hinaus sind Muskelrelaxantien für eine vollständige (tiefe) Blockade zwingend erforderlich. Für die postoperative Analgesie wird ein multimodales Regime empfohlen, das Dexamethason, Paracetamol, COX-1-selektive NSAIDs und orale Opioide umfasst. Die klinischen Auswirkungen und Verabreichungswege von Lokalanästhetika müssen weiter untersucht werden. Generell sollte der Schwerpunkt des Klinikers auf die Vorbereitungsphase vor der Operation und das Wissen über die physiologischen Veränderungen und den Umgang mit dem Patienten in Bezug auf die Trendelenburg-Lagerung und das Pneumoperitoneum gelegt werden. Die aus der laparoskopischen kolorektalen Chirurgie gewonnenen Erkenntnisse können hinsichtlich der Anästhesie- und postoperativen Analgesiebehandlung angewendet werden, bis weitere Erkenntnisse vorliegen.

Haftungsausschluss: Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Tools der künstlichen Intelligenz übersetzt und wurde noch nicht überprüft oder verifiziert.
Top