Anästhesie und klinische Forschung

Anästhesie und klinische Forschung
Offener Zugang

ISSN: 2155-6148

Abstrakt

Präoperativer bewegungsbedingter Schmerz bei Krebspatienten mit extraspinalen Metastasen, die mittels perkutaner Osteoplastik behandelt wurden

Kyung-Hoon Kim

Zweck: Die perkutane Osteoplastik (POP) wird als technische Erweiterung der perkutanen Vertebroplastie (PVP) zur Behandlung schmerzhafter extraspinaler metastatischer Läsionen neben den Wirbeln eingesetzt. PVPs werden an gewichttragenden Wirbeln durchgeführt; extraspinale POPs werden normalerweise an nicht gewichttragenden flachen Knochen durchgeführt. Schmerzen an extraspinalen Läsionen werden möglicherweise nicht durch eine gewichttragende Position, sondern durch bestimmte Bewegungen hervorgerufen. Diese Studie wurde durchgeführt, um bewegungsbedingte Schmerzen (MRP) und die daraus resultierende schmerzbedingte Beeinträchtigung (PRI) durch bestimmte Bewegungen je nach den betroffenen Stellen, an denen die extraspinale POP durchgeführt wurde, zu bewerten. Methoden: Wir haben eine retrospektive Studie durchgeführt, die die MRP und die daraus resultierende PRI bewertete, indem wir die Krankenakten von 66 Patienten überprüften, die mit 70 extraspinalen POPs behandelt wurden. Zur Bewertung von MRP und PRI wurden die Werte der Numeric Rating Scale (NRS) in fünf verschiedenen Positionen, darunter in Rückenlage, Liegen auf der betroffenen Seite, Sitzen, Stehen und Gehen, sowie die Werte der Karnofsky Performance Scale (KPS) vor und nach POP verwendet. Ergebnisse: Die postoperativen mittleren NRS-Werte sanken signifikant, wenn die Patienten eine der fünf bestimmten Positionen einnahmen: Liegen auf der betroffenen Seite nach einer Skapuloplastik; Sitzen nach einer Ischioplastik; Liegen auf der betroffenen Seite bei einer Ilioplastie; und Liegen auf der betroffenen Seite nach einer Kostoplastik. Die mittleren KPS-Werte stiegen bei allen Patienten nach POP an. Schlussfolgerungen: Die charakteristische präoperative MRP und die daraus resultierende PRI je nach betroffenen Stellen bei Krebspatienten mit extraspinalen Metastasen entwickelten sich durch gezielte Bewegungen und linderten Schmerzen und Funktionsstörungen durch POP, wenn der Krebs nicht die Gelenke befallen hatte.

Haftungsausschluss: Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Tools der künstlichen Intelligenz übersetzt und wurde noch nicht überprüft oder verifiziert.
Top