Zeitschrift für klinische Studien

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Offener Zugang

ISSN: 2167-0870

Abstrakt

Prognostischer Wert von Risikobewertungsinstrumenten für Patienten mit pulmonaler arterieller Hypertonie in der WHO-Funktionsklasse II: Eine Post-hoc-Analyse der EARLY-Studie

Nick H. Kim*, Cassandra A. Lickert, Janis A. Pruett, Carol Zhao, William Drake III

Hintergrund: Die aktuellen Praxisleitlinien für Patienten mit pulmonaler arterieller Hypertonie (PAH) empfehlen eine mehrdimensionale Risikobewertung, aber die Funktionsklasse (FC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bleibt ein Hauptkriterium für Behandlungsentscheidungen.

Ziele: Es wurde eine Post-hoc-Analyse durchgeführt, um zu bestimmen, ob verschiedene Risikobewertungsinstrumente, die in PAH-Registerpopulationen ausgewertet wurden, Patienten in WHO FC II mit höherem Sterberisiko identifizieren können.

Methoden: Patienten in der randomisierten, kontrollierten EARLY-Studie (NCT00091715; N=185), an der ausschließlich Patienten in FC II teilnahmen, wurden mithilfe des ursprünglichen REVEAL-Risikorechners, des überarbeiteten REVEAL-Risikorechners 2.0, des COMPERA-Kategorienscores und zweier FPHN-Methoden (invasiv und nicht-invasiv) zur Berechnung von Niedrigrisikokriterien in drei Kategorien (niedriges, mittleres und hohes Risiko) eingeteilt. Das Risiko eines Todes aus allen Ursachen wurde zwischen den Ausgangskategorien verglichen. Zusammenhänge zwischen der Veränderung der Risikokategorie vom Ausgangswert bis zum 6. Monat (verbessert, verschlechtert oder stabil) und der Verschlechterung oder dem Tod der PAH wurden mithilfe eines Cox-proportionalen Risikomodells geschätzt, wobei die Ausgangsrisikokategorie berücksichtigt wurde.

Ergebnisse: Der Anteil der Patienten, die als mittel- oder hochriskant eingestuft wurden, lag zu Beginn bei 35 % mit dem ursprünglichen Risikorechner REVEAL bis 89 % mit der COMPERA-Methode und nach 6 Monaten bei 37 % bis 82 %. Eine höhere Risikokategorie war mit einem erhöhten Sterberisiko verbunden. Die Raten einer nachfolgenden PAH-Verschlechterung und von Todesfällen waren bei Patienten mit verschlechterter Risikokategorie höher und bei Patienten mit verbesserter Risikokategorie niedriger.

Schlussfolgerung: Die multiparametrische Bewertung hat einen höheren Prognosewert als die alleinige Bewertung mit FC, aber die Risikostratifizierung variiert je nach Risikobewertungsinstrument. PAH-Patienten in WHO FC II haben nicht alle ein geringes Risiko und sollten daher häufig untersucht werden.

Haftungsausschluss: Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Tools der künstlichen Intelligenz übersetzt und wurde noch nicht überprüft oder verifiziert.
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