Zeitschrift für klinische und experimentelle Ophthalmologie

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Offener Zugang

ISSN: 2155-9570

Abstrakt

Rhinoorbitale Mukormykose bei einem Patienten ohne Anfälligkeit nach Infektion mit P.vivax -Malaria: Ein Fallbericht

Sonali Prasad*, Aman Gaur, Anuj Mehta, Nimisha Kaushal

Ziel: Mukormykose ist eine potenziell tödliche, angioinvasive Pilzinfektion, die durch die Familie Mucoracea verursacht wird, zu der die Arten mucor , rhizopus und absidia gehören . Sie wird häufig mit unkontrolliertem Diabetes mellitus, der Einnahme von Kortikosteroiden, immunsuppressiven Medikamenten und einer COVID-19-Infektion in Verbindung gebracht. Das Auftreten von Mukormykose bei immunkompetenten Patienten ist selten. Außerdem wurden nur wenige Fallberichte veröffentlicht, in denen Patienten Mukormykose mit assoziierter Malariainfektion entwickelten.

Beobachtungen: Eine junge Frau stellte sich vor und wies seit drei Wochen eine schmerzhafte Schwellung und ein Hervortreten des rechten Auges nach außen mit vollständigem Verlust des Sehvermögens auf. Zwei Wochen vor ihren Augensymptomen war sie an P.vivax- Malaria erkrankt. Bei der Augenuntersuchung wurde ein Exophthalmus, eine totale Ophthalmoplegie mit Verlust der Hornhautempfindungen im rechten Auge festgestellt. Die hämatologische Untersuchung ergab eine normozytäre normochrome Anämie und Thrombozytopenie. Die MRT wies auf eine rechtsseitige Pansinusitis und Orbitalphlegmone mit Thrombose der rechten oberen Augenvene und einem vergrößerten Sinus cavernosus hin.

Die Nasenbiopsie ergab keinen Pilznachweis. Es wurde ein chirurgisches Debridement aller Nebenhöhlen mit Exenteration der rechten Augenhöhle durchgeführt. Die Histopathologie bestätigte die Diagnose Mukormykose und der Zustand des Patienten verbesserte sich postoperativ unter systemischen Antimykotika.

Schlussfolgerung: Eine solche Verbindung zwischen Mukormykose und Malariainfektion wird in der Literatur selten beschrieben und ist vermutlich das Ergebnis einer durch Malaria verursachten Immunsuppression. Außerdem wird Wert darauf gelegt, dass bei Pansinusitis ein hoher Verdacht auf eine Pilzinfektion besteht, auch wenn die Risikofaktoren fehlen.

Wir berichten hiermit über einen Fall von rhinoorbitaler Mukormykose nach P. vivax- Malaria bei einer 20-jährigen Frau mit Anämie und Thrombozytopenie.

Haftungsausschluss: Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Tools der künstlichen Intelligenz übersetzt und wurde noch nicht überprüft oder verifiziert.
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