ISSN: 2155-9570
Prakash DN, Raghavendra R und Shreedevi Badagi
Ziel: Schätzung des Sehergebnisses und des Anteils chirurgischer Komplikationen bei Patienten nach sulkusfixierter PCIOL.
Methode: Prospektive Beobachtungsstudie mit 30 Patienten, die während einer primären Augenoperation aus irgendeinem Grund aphakisch geworden waren und bei denen eine signifikante hintere Kapselunterstützung für eine sekundäre IOL-Implantation in Betracht gezogen wurde. Der Studienzeitraum erstreckte sich von November 2017 bis April 2018.
Ergebnisse: Bei 15 Patienten betrug die Sehschärfe am Ende des 6-wöchigen Nachbeobachtungszeitraums bei 15 (50 %) 6\6-6\12, bei 10 (33,3 %) 6\18-6\36 und bei 5 (16,67 %) CF 1 mt-6\60. Zu den postoperativen Komplikationen zählten Uveitis bei 15 (50,0 %) Patienten, CME bei 20 (66,6 %) epiretinale Membranen, 4 (13,3 %) dezentrierte IOL bei 2 (6,6 %) Patienten. Glaskörperblutung bei 3 (10 %) Patienten und 2 (6,6 %) Patienten hatten ein sekundäres Glaukom entwickelt.
Schlussfolgerung: Bei intraoperativer posteriorer Kapselruptur mit zweifelhafter Kapselunterstützung liefert die sulkusfixierte sekundäre IOL-Implantation hervorragende Ergebnisse. Langzeitkomplikationen waren denen der primären PCIOL-Implantation ähnlich.