ISSN: 2155-9570
Asaad A Ghanem
Zweck: Bewertung der Wirksamkeit einer intraoperativen subkonjunktivalen Injektion von Bevacizumab als Zusatztherapie zur Trabekulektomie zur Behandlung von refraktärem Glaukom.
Design: Prospektive randomisierte klinische Studie.
Patienten und Methoden: 55 aufeinanderfolgende Augen, bei denen eine Trabekulektomie geplant war, wurden nach dem Zufallsprinzip eingeschlossen. In der Studiengruppe (n = 30) wurde Bevacizumab (0,05 ml, 1,25 mg) unmittelbar nach der Operation mit einer 30-Gauge-Nadel und einer Tuberkulinspritze in die Subkonjunktiva neben dem Bläschen injiziert. In der Kontrollgruppe (n = 25) wurde die Operation ohne Bevacizumab-Injektion abgeschlossen. Ein chirurgischer Erfolg wurde als vollständiger Erfolg definiert, wenn der Augeninnendruck (IOD) 21 mmHg oder weniger betrug und der IOD ohne Medikamente gegen den Glaukom um mindestens 20 % gesenkt wurde. Die Erfolgsraten in beiden Gruppen wurden anhand von Kaplan-Meier-Überlebenskurven und dem Log-Rank-Test verglichen. Die morphologischen Merkmale der Filterbläschen wurden anhand der Indiana Bleb Appearance Grading Scale bewertet.
Ergebnisse: 55 Augen schlossen die Studie ab, die Nachbeobachtung dauerte 12 Monate. Die vollständigen Erfolgsraten lagen nach 12 Monaten bei 73,3 % für die Studiengruppe und 70,0 % für die Kontrollgruppe (P=0,67). Die Verringerung der Gefäßversorgung der Filterbläschen war in der Studiengruppe statistisch signifikant (P=0,001). IOD-Messungen und postoperative Komplikationen waren in beiden Gruppen bei keinem Besuch signifikant (P>0,05).
Schlussfolgerungen: Eine Trabekulektomie mit intraoperativer subkonjunktivaler Injektion von Bevacizumab kann eine nützliche Option zur Verbesserung des Ergebnisses von Filterbläschen bei refraktärem Glaukom darstellen.