ISSN: 2168-9857
Elbaset MA, Abdelwahab Hashem, Ahmed Atwa, Badawy MA und Yasser Osman
Wir berichten über einen 65-jährigen männlichen Patienten, der wegen einer obstruktiven Drainage einer Einzelniere einen dauereingesetzten linken JJ-Stent hatte. Die Obstruktion war auf ein Aneurysma der inneren Beckenarterie zurückzuführen und wurde durch transfemorales, selbstexpandierbares, beschichtetes endovaskuläres Stenting behandelt. Dieser Patient wurde mit wiederkehrenden Hämaturieanfällen mit verlagertem JJ-Stent und zweimal steigendem Serumkreatinin erneut eingeliefert. Bei der ersten Aufnahme wurde der Patient mit einer Neujustierung des JJ-Stents und einem perkutanen Nephrostomietubus (PCN) behandelt und sicher entlassen. Erneut stellte er sich mit UAF vor, das mit aggressiver Hämaturie einherging, die hauptsächlich auf eine vaskuläre Endoleckruptur zurückzuführen war. Der Patient entwickelte eine schwere Sepsis und ein Multiorganversagen.